Elena Maganini, die Film- und Fernseheditorin, die für ihre Arbeit am Pilotfilm von „Dexter“ einen Emmy gewann, starb am 21. Oktober in Burbank an den Folgen einer Brustkrebserkrankung. Sie wurde 70 Jahre alt.

Maganini wurde in Chicago geboren, machte ihren Abschluss an der University of Illinois und studierte Filmproduktion am Columbia College Chicago. Ihre Karriere begann sie bei der Chicagoer Produktionsfirma Sinnot & Associates. Ihren ersten Credit für einen Spielfilm erhielt sie dann für John McNaughtons Film „Henry: Portrait of a Serial Killer“ aus dem Jahr 1986.

Sie montierte mehrere weitere Filme von McNaughton, darunter „Wild Things“, „Mad Dog & Glory“, „Sex, Drugs and Rock & Roll“, „The Borrower“, „Speaking of Sex“ und „Lansky“. Zu ihren weiteren Spielfilm-Credits gehörten „Next Friday“ und „Ed Gein“.

Im Fernsehen montierte Maganini den Pilotfilm von „Dexter“ und arbeitete später an „Madam Secretary“, „Good Behavior“, „Clarice“, „Manifest“ und „The Cleaning Lady“. Außerdem erhielt sie Emmy- und Cable-ACE-Award-Nominierungen für „If These Walls Could Talk“, einen von Cher und Nancy Savoca inszenierten Episodenfilm zum Thema Abtreibung.

Maganini war Mitglied der American Cinema Editors. Sie hinterlässt ihren Ehemann Scott Collins, Kommunikationsdirektor bei der Motion Picture Editors Guild, ihre Tochter Gabriella Coronel und ihre Schwiegertochter Adrienne Coronel.

Eine Gedenkfeier ist für den 15. November um 13 Uhr im Fine Arts Theatre in Beverly Hills angesetzt. Spenden können an das Columbia College Chicago, die Tree House Humane Society oder die Stray Cat Alliance gerichtet werden.

Quellen: Variety.