Danny Boyles „Ink“ gewann beim 15. Evolution Mallorca Film Festival den Preis für den besten internationalen Spielfilm. Paweł Pawlikowski erhielt für „Fatherland“ den Preis für die beste Regie im Wettbewerb für internationale Spielfilme, und Jordan Firstmans „Club Kid“ wurde nach seiner Vorführung als Eröffnungsfilm des Festivals zum besten Debütfilm gekürt.

Das Festival fand vom 31. Oktober bis zum 4. November statt und präsentierte mehr als 140 Filme. Es begrüßte über 10.000 Besucher aus mehr als 23 Ländern sowie fast 400 Filmschaffende. Bei der Abschlussgala wurde „The End of It“ gezeigt, ein Film von María Martínez Bayona.

Zu den weiteren Preisen für internationale Spielfilme gehörte die Auszeichnung für die beste Kameraarbeit, die Daria D’Antonio für „Primavera“ erhielt. In den Debütfilm-Kategorien wurde Tyler-Marie Evans für „Pretty Babies“ als beste Regisseurin ausgezeichnet, während Andrés Arochi für „The End of It“ den Preis für die beste Kameraarbeit gewann.

„Gamberra“ unter der Regie von Marine Auclair March gewann sowohl den Preis für den besten Kurzfilm aus den Balearen als auch den Preis für die beste Kameraarbeit in dieser Kategorie. Die Kamera-Auszeichnung ging an Simón García. Weitere Preisträger waren Jon Langes „Everest“ als bester internationaler Kurzfilm und Amanda Sans Pantlings „Miss Jobson“ als beste internationale Dokumentation in Spielfilmlänge.

Das Festival verlieh außerdem Karrierepreise an den Kameramann Matthew Libatique, den Regisseur Edward Berger, die Schauspielerinnen Diane Kruger und Iris Berben sowie den Filmschaffenden Pau Aulí. Das Programm Made in Baleares präsentierte 44 Projekte mit Bezug zu den Balearen, darunter die Weltpremiere von Juan Suts „Torna“.

Quellen: Variety.