The Dazey Phase ist als Co-Produzent bei „Miss Christian Babe“ eingestiegen, dem Regiedebüt der amerikanischen Schauspielerin und „Americanish“-Schöpferin Aizzah Fatima. Die im Bundesstaat Mississippi angesiedelte Coming-of-Age-Geschichte beleuchtet Identität, Glauben, Gemeinschaft und Zugehörigkeit aus der Perspektive eines muslimischen Mädchens, das im amerikanischen Süden aufwächst.
Der Film greift Fatimas eigene Teenager-Erfahrungen in Mississippi auf, bevor sie nach New York zog. „Ich bin als Muslimin in einer Kleinstadt in Mississippi aufgewachsen. Das bedeutete natürlich Kirche an Sonntagen und Schönheitswettbewerbe an Samstagen. Es war absurd, und es war mein Zuhause“, sagte Fatima. Sie fügte hinzu, dass sie diese Welt noch nie auf der Leinwand dargestellt gesehen habe und sich darauf freue, sie zum Leben zu erwecken.
Fatima setzte sich bereits in ihrem Ein-Personen-Stück „Dirty Paki Lingerie“ mit muslimischer Identität auseinander. Figuren aus dem Stück tauchten später in „Americanish“ auf, bei dem sie gemeinsam mit Regisseurin Iman Zawahry das Drehbuch schrieb und als Sam Khan mitspielte. Sony International erwarb den Film nach seiner Festivalauswertung.
Jake Casey, Co-Leiter von The Dazey Phase, und Danielle Benedict, die Leiterin für Geschäftsentwicklung und Strategie des Unternehmens, produzieren gemeinsam mit Rohi Mirza Pandya. Casey sagte, Fatimas Erzählweise sei anschaulich, präzise und persönlich. Mirza Pandya beschrieb das Projekt als Geschichte mit einer unverwechselbaren kulturellen Perspektive und universellen menschlichen Themen.
The Dazey Phase, gegründet von Jake und Eva Casey, widmet sich inklusivem Erzählen. Zu den jüngsten Projekten des Unternehmens zählen „Hallowarrior“, „Heightened Scrutiny“ und „Desire Lines“.
Quellen: Deadline.