A24s „You Can See Everything“ war am Halloween-Wochenende der Spitzenreiter an den heimischen Kinokassen und verwies Warner Bros. und DCs „Clayface“ knapp auf den zweiten Platz, nachdem erste Schätzungen darauf hingedeutet hatten, dass der Genrefilm den ersten Platz einnehmen würde.
Die dreistündige Dokumentation, bei der Lance Oppenheim Co-Regie führte und in der Nathan Fielder und Elizabeth Holmes mitwirken, spielte am dreitägigen Wochenende 11,44 Millionen US-Dollar ein. Der stärkste Tag war Sonntag, an dem der Film 4,296 Millionen US-Dollar einspielte, 19 % mehr als am Samstag. Am Freitag nahm der Film 3,56 Millionen US-Dollar ein, am Samstag 3,58 Millionen US-Dollar, womit sich sein bisheriges Einspielergebnis im Inland auf 64,7 Millionen US-Dollar erhöhte.
„Clayface“ kam auf 11 Millionen US-Dollar, darunter 3,4 Millionen US-Dollar am Sonntag, 20 % weniger als am Halloween-Samstag. Dieses Ergebnis lag über der internen Erwartung von Warner Bros. für Sonntag, die sich auf 2,8 Millionen US-Dollar belief. Weltweit bleibt der Film an seinem zweiten Wochenende Spitzenreiter: Er spielte in diesem Zeitraum 23,5 Millionen US-Dollar ein und erzielte im Inland insgesamt 44,7 Millionen US-Dollar.
Frühere Schätzungen hatten „Clayface“ mit einem Vorsprung zwischen 200.000 und 500.000 US-Dollar gesehen. Warner Bros. meldete zunächst ein inländisches Wochenendergebnis von 10,4 Millionen US-Dollar für den Film, während A24 für „You Can See Everything“ 10,6 Millionen US-Dollar angab. Die endgültigen Zahlen verschafften der Dokumentation einen knappen Vorsprung.
Laikas „Wildwood“, der über Fathom Entertainment in die Kinos kam, belegte an seinem zweiten Wochenende mit 8,9 Millionen US-Dollar den dritten Platz. Der Stop-Motion-Animationsfilm fiel um 27 % und erreichte ein bisheriges Einspielergebnis im Inland von 27,3 Millionen US-Dollar. Seine 3,7 Millionen US-Dollar am Sonntag übertrafen ebenfalls die Schätzung von 2,4 Millionen US-Dollar.
„Wicker“ von Black Bear belegte mit 4,1 Millionen US-Dollar den vierten Platz und erhöhte sein Gesamtergebnis auf 13,2 Millionen US-Dollar. „Street Fighter“ von Paramount und Legendary folgte an seinem dritten Wochenende mit 3,2 Millionen US-Dollar und einem kumulierten inländischen Einspielergebnis von 53 Millionen US-Dollar.
Das gesamte inländische Einspielergebnis erreichte schätzungsweise 62,2 Millionen US-Dollar und lag damit 38 % unter dem des vorherigen Wochenendes. Das Ergebnis wurde als das drittschwächste Wochenende des Jahres eingestuft; davor lagen nur der Zeitraum vom 23. bis 25. Januar mit 54,7 Millionen US-Dollar und das Wochenende vom 6. bis 8. Februar mit 61,9 Millionen US-Dollar.
Quellen: Deadline.