Blumhouse und Atomic Monster haben ihr gemeinsames Unternehmen in Blumhouse Atomic umbenannt, zwei Jahre nach der Fusion der Unternehmen. Die Labels Blumhouse und Atomic Monster bleiben eigenständig und behalten jeweils ein eigenes Kreativteam, das Film- und Fernsehprojekte betreut.
Seit der Fusion hat das gemeinsame Unternehmen weltweit mehr als 2,5 Milliarden Dollar an den Kinokassen eingespielt, bei Produktionsbudgets von insgesamt weniger als 330 Millionen Dollar, wie aus den vorgelegten Zahlen hervorgeht. Seine Filme haben sowohl 2025 als auch 2026 jeweils mehr als 1 Milliarde Dollar eingespielt. Die Veröffentlichungen des Jahres 2026 haben bei Produktionsbudgets von weniger als 70 Millionen Dollar nahezu 1,3 Milliarden Dollar eingespielt, darunter Obsession und Backrooms. Die Filme wurden zu den umsatzstärksten Titeln ihrer jeweiligen Verleiher, Focus Features und A24.
Mitgründer Jason Blum bezeichnete den neuen Namen als natürlichen nächsten Schritt für das fusionierte Unternehmen. Er verwies auf die Horror-Franchises der beiden Studios, darunter The Conjuring, Insidious und Saw, und sagte, das Unternehmen prüfe Möglichkeiten, Geschichten ins Fernsehen, in Spiele und in Live-Erlebnisse zu übertragen. Blum nannte außerdem ein neues Kapitel von Saw als Beispiel für die Zusammenarbeit der Unternehmen.
Mitgründer James Wan sagte, das Unternehmen wolle neue Filmschaffende unterstützen und ihnen helfen, langfristige kreative Beziehungen aufzubauen. Im Artikel werden Kane Parsons, Curry Barker, Josh Giuliano und Dylan Clark als Filmschaffende genannt, mit denen das Unternehmen zusammenarbeitet.
Zum Programm des Unternehmens für 2027 gehören River, The Revenge of La Llorona, The Exorcist: Martyrs, Anything But Ghosts, Paranormal Activity, Molepeople, Blair Witch, Sleepover und Seasons. Zu den weiteren Projekten zählen die Fernsehserien The Rainmaker, Scarpetta und das Franchise Worst Ever sowie das Spiel Grave Seasons und eine Broadway-Produktion von Paranormal Activity.
Blumhouse Atomic hat außerdem mit Divide/Conquer einen First-Look-Vertrag zur Entwicklung von Genrefilmen abgeschlossen. Das Unternehmen erwarb im vergangenen Jahr die Rechte an Saw; Lionsgate behält seine bestehenden Eigentums- und Vertriebsrechte, während Content Partners und Mark Burg Anteile an der bestehenden Filmbibliothek halten. Blum und Wan arbeiten außerdem an neuen Teilen von Paranormal Activity und Blair Witch.
Quellen: Deadline.